Ev.-luth. Nicolaigemeinde Herzberg

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Blickpunkt wird verteilt

Ab dem 14. September werden die Blickpunkte verteilt. Wir suchen immer wieder Austeiler/innen (aktuell: Kastanienplatz). Wer mithelfen möchte, wende sich an Beate Teuber

Blickpunkt 4/17 online

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Eigentlich sind es lediglich Gefäße für das Taufwasser

Durch die Taufe wird ein Mensch Christ, Mitglied der Kirche Jesu Christi. Aus diesem Grund sind in manchen Kirchen die Taufsteine im Eingangsbereich aufgestellt.


In lutherischen Kirchen wird die Nähe zum zweiten Sakrament, dem Abendmahl betont. Daher sind sie im Altarraum eingebunden. Eigentlich sind es lediglich Gefäße für das Taufwasser. In der frühen Kirche waren es in den Boden eingelassene Taufbecken. Die Taufe fand durch Untertauchen statt, um symbolisch das Begrabensein und Auferstehen mit Jesus Christus auszudrücken. Etwa seit dem Mittelalter wird die Taufe durch Übergießen praktiziert. Die Becken wurden kleiner. Ein Stein oder Holzständer enthielt das Becken mit dem Wasser, künstlerisch geschmückt und gestaltet, mit Figuren oder Sprüchen verziert. Engeldarstellungen kamen im Barock auf. Achteckige Formen erinnern an die neue Schöpfung in Jesus Christus; denn die erste und alte Schöpfung entstand nach biblischer Überlieferung an 7 Tagen.
Der Stein an einem festen Ort in der Kirche soll die Verlässlichkeit, der Taufzusage verdeutlichen. Die Taufe ist der Anfang eines unvergänglichen Geborgenseins bei Gott.
Bernhard Sulimma