Ev.-luth. Nicolaigemeinde Herzberg

ÜBERRASCHEND - OFFEN - VIELFÄLTIG

Die Kirchenvorstandswahl im Jahr 2018 dominiert diesen Blickpunkt. Wir haben Kirchenvorsterherinnnen und Kirchenvorsteher interviewt und darum gebeten, zu erzählen, welche Motivation hinter dem Ehrenamt steckt, was für Aufgaben es gibt und warum es sich lohnt, sich zu engagieren. Viele langjährige Engagierte werden nicht mehr kandidieren. Sei es aus Alters- oder auch anderen Gründen. Ihnen gebührt unsere Hochachtung, denn sie haben ein Amt inne, das man nicht mal so nebenbei macht und das viel Verantwortung in sich trägt. So ein Wechsel in der Führung der Gemeinden ist eine Aufgabe, aber auch eine Chance. Ab Seite 7 plaudern die „KV´s“ aus dem Nähkästchen.
Wer es beim Engagement doch lieber eine Nummer kleiner haben möchte: Unser Blickpunktverteiler am Kastanienplatz klappt nicht mehr so richtig. Wir suchen liebe Menschen, die unsere Blickpunkte dort 4x im Jahr in die Haushalte bringen. Beate Teuber koordiniert die Verteilung: 893089 (Do.14-17:00).
Ich wünsche Ihnen auch im Namen des Blickpunktteams, das gerne konstruktive Kritik aufnimmt und auch immer auf der Suche nach Verstärkung ist, viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Hier können Sie sich die Online-Ausgabe vorab downloaden.

Diakon Burkhard Brömme

Liebe Leserinnen und Leser!

Dieser Blickpunkt entstand über die Weihnachtsfeiertage und ich bin noch nahe dran an den Gottesdiensten, die wir gefeiert haben. Im Krippenspiel um 16:00 war ein Lied im Mittelpunkt: „Blowing in the wind“. Bob Dylan stellt in seinem Song 3x3 Fragen und beantwortet sie jeweils im Refrain: Die Antwort weiß ganz allein der Wind. Diese Antwort meint Dylan zweideutig: Entweder ist die Antwort so offensichtlich, dass sie jeder beantworten kann oder so schwierig, dass sie niemand beantworten kann. Zu viele Straßen in unserer Welt sind voll Tränen und Leid. Viel zu viele Kinder können vor Hunger nicht einschlafen, astronomisch viel Geld geben wir für Bomben Raketen und Tod aus.
Was wohl wirklich nur der Wind weiß ist, wieviel Unheil erst noch – oder wieder – geschehen muss, damit sich die Menschheit besinnt. Der Frieden, den wir uns alle ersehnen, kann erst sein, wenn alle Menschen in Frieden leben können.
Nehmen wir uns ein Beispiel an dem Wirt, der Menschen in Not aufnimmt und ein Zitat aus unserem Krippenspiel weist die Richtung: „Ich weiß, worüber sich Jesus am meisten freut! Wir sollen seine Geschichten weitererzählen. Wenn jeder so handeln würde, wie Jesus es uns gezeigt hat, dann wäre die Welt noch schöner als sie sowieso schon ist.“
Ich hoffe, dass in unserem Blickpunkt diese Richtung immer wieder deutlich wird!
Ich wünsche Ihnen auch im Namen der Redaktion ein segensreiche neues Jahr!

Der Blickpunkt ist wieder von vielen fleißigen Austrägern/innen verteilt worden.  Manchmal gibt es auch mal Lücken in der Verteilung. Sagen sie uns gerne Bescheid, wo es mal nicht klappt. Manchmal suchen wir auch nach neuen Austrägern/innen. Schauen Sie doch mal auf Seite 16 oben, vielleicht können Sie uns helfen!

Weiterlesen: Editorial 4/16

Liebe Leserinnen und Leser!
Ich habe mich gefragt, was im letzten Jahr das Wichtigste war. Heiligabend ist es mir klar geworden: Es ist das Erwachen der Macht! 
Vielen ist es in diesem Jahr aufgefallen, überall erwacht die Macht der Liebe und Güte in Deutschland. Wo andere die Türen verschließen, haben wir sie aufgemacht. Wir machen das, was Jesus uns geboten hat: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! 
Sicher gibt es auch Menschen, die Angst vor dem haben, was sich hinter der Tür verbirgt und die Tür lieber zumauern, als sie aufzumachen. Ja, es gibt auch eine dunkle Seite in unserem Land. Aber wir brauchen keine Angst haben! Wir haben es selber in der Hand! Interessant ist dazu auch der Artikel von Margot Käßmann auf Seite 21.
Es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe. Darum singen wir in der Kibiwo oder der Kinderkirche so oft wir können dieses Lied: Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. 
Und dieser kleine Mensch dort in der Krippe hat uns das vorgelebt.
Burkhard Brömme