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"> Editorial 2/22

Liebe Leserinnen und Leser!
Da sitze ich hier und überlege, was ich angesichts der Katastrophen, die unsere Welt erschüttern, über diesen Blickpunkt schreiben kann. Die Lektüre zeigt, dass es so langsam wieder losgeht, dass Gemeindeleben auch wieder präsent zu erleben ist, im Gottesdienst, auf Freizeiten und anderen Veranstaltungen. Chöre beginnen wieder und Treffs finden nicht mehr online statt.
Was kann ich noch schreiben... ich kann schreiben, ja, ich „darf“ schreiben! Manchmal vergesse ich, was für ein Privileg das ist.
Die Pressefreiheit ist eines unserer höchsten Güter. Im schlechtesten Fall merkt man das dann, wenn sie nicht mehr vorhanden ist.
Der Satz „Dies ist ein Krieg!“ darf in Russland nicht gesagt werden und wird schwer bestraft. Da werden doch die lieben spazierengehenden Mitmenschen mit ihren Unkenrufen, dass man ja nicht mehr sagen kann, was man denkt, ihren „Diktatur-“ und „Lügenpresse“-Rufen auf den nackten Boden der Tatsachen geholt. Wir sind frei und können sagen, was wir wollen und werden nicht verprügelt und weggeschlossen.
Das schützt natürlich nicht davor, dass man auch ordentlich Gegenwind erfährt, wenn man Mist erzählt. So ist das eben in einer Demokratie!
Bleiben Sie wachsam!
Ihr Burkhard Brömme